Überblick
Der Pelikan ist eine Familie von großen, federlosen Wasservögeln, die in tropischen und subtropischen Regionen weltweit leben. Es gibt insgesamt sechs Arten von Pelikans, die größte Art kann bis zu 3,5 Meter im Durchmesser haben und bis Pelican zu 12 Kilogramm schwer sein.
Anatomie und Physiologie
Einige der auffälligsten Merkmale des Pelikans sind seine riesigen Schnabeln, die wie ein Blatt aussehen. Diese speziellen Schnäbel dienen dazu, Nahrung unter Wasser aufzusammeln, da sie sich in einer bestimmten Position halten können und dann schnell wieder heraufziehen. Der Schnabel ist mit einer dünnen Haut überzogen, sodass er nicht zu brechen ist, wenn er von einem Fisch oder anderen Meerestieren aufgequetscht wird.
Ein weiteres besonderes Merkmal der Pelikane sind ihre Augen. Diese befinden sich an den Seiten ihres Kopfes und können in alle Richtungen blicken, was ihnen hilft, um Nahrung unter Wasser zu finden. Sie haben auch eine gute Fischaugenfarbe, die es ihnen ermöglicht, sehr gut nach unten sehen.
Verhalten
Pelikane leben typischerweise in großen Gruppen, sogenannten “Scharen”, und sind oft bei Wassern zu sehen, an denen sie sich nähren. Sie fressen meist Fische, Krustentiere und andere Meerestiere. Ihr Nahrungssuche ist sehr effizient: ein Pelikan kann bis zu 3-4 Kilogramm Nahrung in einer Sitzung aufnehmen.
Verwendungsmöglichkeiten
Pelikane haben mehrere Verwendungszwecke. Sie werden oft von Wissenschaftlern verwendet, um die Meeresumwelt zu erforschen und Umweltschäden festzustellen. Außerdem sind Pelikane beliebt bei Natursportlern, wie Tauchern oder Schnorchlern.
Arten von Pelikanen
Es gibt sechs Arten von Pelikansen: den Rotbrust-Pelikan (Pelecanus rufescens), den Weißbauch-Pelikan (Pelecanus erythrorhynchos), den Gelbkrallen-Pelikan (Pelecanus thagus), die Kragenpelikanartige (Anseranas semipalmata) und zwei Unterarten des Riesenpelikans. Die größte Art ist der Rotbrust-Pelikan, der in Südafrika angesiedelt ist.
Verbreitung
Pelikane leben auf allen Kontinenten mit Ausnahme von Antarktika und haben eine Verbreitungszone bis nach Südamerika und dem Pazifikraum. Sie bevorzugen aber tropische bis subtropische Klimazonen, da sie dort mehr Nahrung finden können.
Schutzmaßnahmen
Der Rotbrust-Pelikan gilt auf der Roten Liste als gefährdet, während die anderen Pelikanspädade nur bedingt in Gefahr sind. Die Hauptgründe hierfür sind das Verschwinden ihrer Lebensräume und Umweltverschmutzung.
Interessenbezogene Perspektiven
Pelikanexperten sagen aus, dass sich der Bestand von Rotbrust-Pelikans stark verschlechtert hat, da die Tiere ihre Wohngebiete verlassen haben müssen. Einige Experten sehen ein Problem in der zunehmenden Meeressalzeutstiege als Grund für das Verschwinden dieser Art.
Zusammenfassung
Insgesamt ist es wichtig zu wissen, dass Pelikane zwar eine wichtige Rolle im Ökosystem spielen, aber auch gefährdet sind und daher Schutz benötigen. Die Forschung auf diesem Gebiet ist jedoch sehr kontrovers – einige Wissenschaftler sehen in der Versorgungsplan der Arten keinen Fehler an.
Anhang
Die Pelikanfamilie war einst sehr weit verbreitet auf allen Kontinenten. Trotzdem zeigen neueste Untersuchungen, dass die Arten sich stark verändern haben müssen und ihre Anpassungsfähigkeit immer weniger wird.